Aktuelles

 

 

Holzbogen-Armbrust
 

 

Als vorerst letzter Nachbau hier eine frühe Armbrust mit recurve gebogenem Holzbogen

 

Länge über alles: 90cm

Bogenlänge (Breite): 88cm

Gesamtgewicht: 2076 g

Sehnenstand: 10cm

Auszug: 14cm

Schaft aus Eiche, Bolzenbahn aus Bein (Kamelknochen), Nuss aus Elchhorn, Bogen aus Eschenholz, mehrfach über Dampf gebogen.

Sehne aus Dacron B50 (Kunstfaser), mit Naturleinenzwirn umwickelt (damit's besser aussieht)

Zugkraft geschätzt: 60 kg

 

 

  Stand: 10.03.2013

 

 

 

 

Neue, stärkere Armbrust
 

 

Die neue, stärkere Armbrust ist fertig für den nächsten Beschusstest:

 

Länge über alles: 87cm

Bogenlänge (Breite): 72cm

Gewicht: 4,7 kg

Schaft aus Eiche, Bolzenauflage aus Elchhorn, alle Mechaniken aus Werkzeugstahl (brüniert), Bogen auch aus Werkzeugstahl, aber gehärtet und angelassen.

Sehne aus Dacron B50 (Kunstfaser), mit Naturleinenzwirn umwickelt (damit's besser aussieht)

Zugkraft: 327 kg

Zusätzlich hat der Bogen eine Schutzlitze aus Leder und Hanfseil, damit im Falle des Bogenbruchs die Teile nicht umherfliegen.

 

 

  Stand: 31.12.2012

 

 

 

Beschusstest eines Brustharnisches auf der Schönburg in Oberwesel am Rhein
 

 

Bei einem Beschusstest eines Brustharnisches mit dem Langbogen, der Armbrust und der Hakenbüchse sollte auf der Schönburg in Oberwesel am Rhein die Wirksamkeit der jeweiligen Waffe festgestellt werden. Für den Versuchsaufbau und die Aufnahmen mit der Highspeedkamera zeichnete sich Menno Mennenga von der Firma Reunion verantwortlich. Die wissenschaftliche Begleitung lag in der Hand von Joachim Zeune (Foto 1).

 

 

Rüdiger Bernges führte dabei die Armbrust (Foto 2).

 

 

Die Ergebnisse dabei waren wie erwartet: während der Langbogen dem Harnisch nur wenig anhaben konnte und auch die Armbrust den Panzer nur geringfügig durchbohrte (der Träger des Panzers wäre dabei kaum verletzt worden), erzeugte die Hakenbüchse einen kapitalen Durchschuss mit geringer Überlebenschance für den Gepanzerten.

 

Die Highspeedaufnahmen werden demnächst auf der Schönburg im Turmmuseum und bereits jetzt im Burgenmuseum der Burg Altenstein zu sehen sein.

 

JETZT hier auch das etwas verkleinerte Video...

(mit freundlicher Genehmigung des BIZ Altenstein und dem Deutschen Burgenwinkel)

 

 

  Stand: 29.6.2012 und neu 10.12.2012

 

 

 

Lockbow nun im Turmmuseum der Schönburg in Oberwesel am Rhein angekommen
 

 

Der  Nachbau einer Holzbogenarmbrust nach dem Vorbild des Fundes von Lillöhus ist inzwischen im Turmmuseum der Schönburg in der Ausstellung.

 

 

 

  Stand: 29.6.2012

 

 

 

Lockbow für Turmmuseum der Schönburg in Oberwesel am Rhein
 

 

Rüdiger Bernges hat einen Nachbau einer Holzbogenarmbrust nach dem Vorbild des Fundes von Lillöhus in Schweden im Auftrag des Turmmuseums der Schönburg angefertigt. Der Lockbow, der in  Nordeuropa seit der Wikingerzeit eingesetzt wurde, wird in dieser oder ähnlicher Form auch in Westeuropa in der Burgenzeit eingesetzt worden sein. Die frühe Armbrust wird als Exponat demnächst in dem Turmmuseum zu sehen sein.

 

Zum Vergrößern auf die Abbildungen klicken...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Stand: 23.4.2012

 

 

 

 

Vortrag zum Thema "Nutzbarkeit und Wirksamkeit von frühen Schießscharten"
 

Rüdiger Bernges hält am Donnerstag 2. Februar 2012 um 19:00 Uhr einen Vortrag zum Thema "Effizienz von Schießscharten" im Rahmen einer Vortragsreihe des Bergischen Geschichtsvereins Abteilung Wuppertal in der Stadtbibliothek Wuppertal-Elberfeld, Kolpingstraße 8.

 

 

Weitere Vorträge sind in Planung...

 

  Stand: 16.1.2012

 

 

Schießversuch mit Pfeil und Bogen auf Burg Neuleiningen
 

Aufgrund der Kritiken zu der Annahme von BINSY, die engen Schießnischen von Neuleiningen und auch Gräfenstein wären nicht nutzbar, hat BINSY am 10.7.2011 zusammen mit Dr. Stefan Ulrich - eben einem der Kritiker - einen praktischen Schießversuch mit Pfeil und Bogen auf Burg Neuleiningen durchgeführt. Der Versuch wurde offiziell bei Bürgermeister Adam - dem unser Dank für die Freigabe gilt - angemeldet.

Die Versuche wurden auf Anregung von Stefan Ulrich derart durchgeführt, dass der Bogenschütze vor der Mauer und Scharte stand und aus etwa 2,70m Entfernung durch die Schartenöffnung auf eine Zielscheibe in 5,40m Entfernung von der Ringmauer schoss.

Bei zwei Versuchen - mehr Schüsse waren wegen der hochgewucherten Brombeersträucher im Vorfeld nicht gut möglich - konnte die Zielscheibe beide Male getroffen werden, einmal trotz Tuschierens des Pfeils am Schartengewände. Diese Versuche bestätigten also die Annahme, dass ein Schuss aus einiger Entfernung durch die enge Schartenöffnung doch möglich ist.

Aber die wirklichen Einschränkungen bei der Effizienz dieser Art Scharten offenbarten sich ebenso deutlich: es war wegen der Enge der Scharte kaum möglich, das Ziel anzuvisieren. In 5,40m Entfernung von der Ringmauer war die mögliche Breite des anzuvisierenden Ziels gerade mal 17cm. Bis zum Abhang, der in natürlicher Weise das Angriffsfeld in 15m Entfernung zur Ringmauer begrenzt, beträgt die Sicht- und Schussbreite aus einer Scharte gerade mal 39cm. Für den Abschuss eines potentiellen Angreifers, der sich mit angenommenen 10 km/h im Angriffsfeld bewegt, ist dann auf dessen Weg durch den Schusssektor gerade mal 0,06 Sekunden bzw. 0,1 Sekunden Zeit. Damit wird klar, dass jeder Treffer nur Zufallstreffer sein kann. Strategisch gesehen ist die Anlage eher unbrauchbar.

Das Ergebnis des Tages war demnach: ja, ein Schuss durch die Scharte ist möglich, aber die Gesamtanlage hat wie angenommen eher symbolischen Charakter bzw. der Bauherr, Friedrich III. von Leiningen wollte demonstrieren, dass er in der Lage und "potent" genug war, "moderne" Entwicklungen aus Frankreich auf- und zu übernehmen. Also reine Machtdemonstration!

 

 

Maßstäblicher Schussfeldplan auf Burg Neuleiningen:

 

  Stand: 15.07.2011

 

 

Nutzbarkeit von Bogenschießscharten auf Burgen
 

Das Projekt zur Untersuchung der Nutzbarkeit von hochmittelalterlichen Schießscharten mit Langbogen und Armbrust ist abgeschlossen. Berichte sind in Heft 2 der Zeitschrift ARX (Südtiroler Burgeninstitut) sowie in dem Jahrblatt der Interessengemeinschaft Historische Armbrust erschienen Ein Bericht in Burgen & Schlösser (Deutsche Burgenvereinigung) ist für 2011 geplant.

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Als "Nebenprodukt" dieses Feldversuchs wurden Tests zur Durchschlagskraft von Pfeil und Bogen angestellt. Diese Ergebnisse liegen hier auf den Seiten von BINSY vor.

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  Stand: 29.12.2010

 

 

Die Ricetti der Valtenesi
 

Das längerfristig angelegte Forschungsprojekt zu den Schutzburgen im Südwesten des Gardasees ist ebenfalls fertig gestellt. Der Abschlussberichte dazu ist in Heft 4 - 2010 der Zeitschrift Burgen & Schlösser (Deutsche Burgenvereinigung) erschienen.

Da der Raum für eine Publikation in einer Zeitschrift begrenzt ist, bietet BINSY hier die Publikation mit einer Vielzahl von ergänzenden Fotos - auch und insbesondere Luftaufnahmen von allen Seiten aller behandelter Ricetti - zum Download an (ab Ende Dezember 2010).

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  Stand: 29.12.2010

 

 

BINSY jetzt teilweise auch auf Englisch
 

Wegen der zunehmenden Internationalität der Themen (Italien, Frankreich, ...) hat sich BINSY entschieden, Teile der Homepage auch auf Englisch anzubieten. Der Leser mag uns dabei Fehler nachsehen. Wir übersetzen aus Kosten- und Zeitgründen selbst und da wir keine Muttersprachler sind, wird sich mit Sicherheit der eine oder andere Fehler im Englischen einschleichen. Wir sind dennoch der Meinung, dass der Nutzen für die Gemeinde der internationalen Burgenforscher und -interessierten sich dadurch erhöhen lässt.

Because of the internationalization of subjects (Italy, France, etc.) BINSY has decided to offer parts of the web content in English language as well. We beg your pardon because of translation errors: we translate due to costs by ourselves. Regarding to the fact that English is not our native language there surely will be some mistakes. Nevertheless we are of the opinion that we can increase the value of information for international castle scientists by the translation.

 

  Stand: 30.11.2010

 

 

BINSY goes
 

Rüdiger Bernges von BINSY wurde von RTL als Fachmann für die Burg Fleckenstein im Elsaß herangezogen und zur Produktion der Sendung "Mein erstes Leben" engagiert.

mehr hier...

 

  Stand: 30.9.2009

 

 

Neue Buchprojekte bei BINSY

BINSY plant in Zusammenarbeit mit der Burgenwelt (Olaf Kaiser) ein Franchising Projekt für ambitionierte Burgenbuchautoren. In Überlegung ist ein kompakter Burgenführer in mehreren Bänden zu Wehrbauten in ausgewählten Regionen im deutschsprachigen Raum. Also etwa: "Wehrbauten im Bergischen Land" oder "Wehrbauten in Südtirol" etc.

 

Dabei gibt BINSY / Burgenwelt das Layout vor (soll für alle Bände einheitlich sein), und organisiert den Druck und den Vertrieb. Die Autoren verdienen pro verkauftem Exemplar.

 

Wer ist an diesem "Geschäftsmodell" interessiert und traut sich eine solche (Mit-)Arbeit zu? Bitte melden bei info@burginfo.de oder info@burgenwelt.de.

 

 

P.S. Der erste Band in der Reihe ist im Januar 2008 heraus. Mehr dazu hier...

 

Nachsatz 2010: Das Projekt hat sich als Fehlläufer erwiesen. Die eigenen Burgenführer verkaufen sich nur schleppend, Verlage sind nur bei immenser finanzieller Eigenleistung interessiert und weitere Autoren fehlen mangels Interesse oder Qualität.

 

 

 

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